Anregungen und Beschwerden

MUTABOR News Mai 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Pflegefamilien!

Auch nach über einem Jahr des Lebens unter Pandemie-Bedingungen scheint noch kein Ende in Sicht kommen zu wollen. Neben Spaziergängen ist das Fahrradfahren in dieser Zeit sehr in Mode gekommen, wenn man den Fahrradherstellern glauben darf. Vielleicht kommt da ein neues Angebot von MUTABOR sehr passend: es gibt nun die Möglichkeit, über MUTABOR ein Fahrrad zu leasen! Näheres kann man unter Arbeiten bei MUTABOR erfahren oder direkt bei der Personalverwaltung. Zudem liegt jeder Gehaltsabrechnung eine Information bei. Über einen Dienstleister ist es möglich, direkt vom Brutto-Einkommen die Leasingraten zu bezahlen. Dieses Angebot geht übrigens auf die Anregung einer Mitarbeiterin aus Nister zurück.

Von einem digitalen Thema zum nächsten. Im April haben wir einen Serverumzug durchgeführt, der reibungslos abgelaufen ist. Die neue Serverumgebung verspricht uns flüssigeres Arbeiten mit einer großen Anzahl gleichzeitiger Zugriffe auf dem Server und macht uns zukunftssicher für weiteres Wachstum. Bereits in Arbeit ist unser eigener Mailserver. Hierbei ist Domna noch mit den vorbereitenden Arbeiten befasst.

Immer wieder lohnt ein Blick auf unsere Homepage: wir ergänzen und aktualisieren sie fortlaufend. Die Seite „Arbeiten bei MUTABOR“ haben wir um weitere Aspekte erweitert. Auf unserer Homepage stehen auch tagesaktuell unsere Stellenausschreibungen. Wer MUTABOR als Arbeitgeber weiterempfehlen möchte, kann dort schauen, wo wir Menschen suchen und was wir – über den Arbeitsplatz hinaus – anzubieten haben.

Unsere Mitarbeitenden haben ihn bereits seit einer Weile, im Laufe des Monats Mai werden ihn auch die Fachpflegefamilien und die Bereitschaftsbetreuungen bekommen: den „Ausweis“, mit dem die Zugehörigkeit zu MUTABOR bestätigt wird. Wenn Museen, Schwimmbäder und so vieles mehr endlich wieder öffnen, kann man damit sicher die eine oder andere Vergünstigung bekommen. Und wenn nötig, kann man sich damit auch einmal bei einem Amt als solches ausweisen.

Es grüßen Sie/Euch herzlich

Jürgen Sellge & Matthias Holland

 

Aktuelle Fortbildungen im Mai

Leider finden auch im Mai durch die aktuelle Situation keine Fortbildungen statt.

Neue Kollegen*innen

Neu bei MUTABOR ist Tobias Keller, der das Team in der Wohngruppe 1 in Nister ergänzt.

Herzlich Willkommen bei uns!

Geburtstage im Mai*

Einstieg in den Flexbereich und die aufsuchende Familienarbeit während einer Pandemie

Von Tina Ramming-Lüpfert aus dem Flex Bereich

Ist es eine gute Idee in Zeiten wie diesen, also Zeiten, in denen persönliche Kontakte auf ein Minimum reduziert werden sollten, wegen eines Virus, der viele Menschen erkranken und viel zu viele sterben lässt, eine neue Arbeitsstelle anzutreten?

Eine Arbeitsstelle in einem Bereich, der von persönlichen Kontakten lebt, der nur funktioniert durch persönliche Kontakte, der Vertrauen zwischen Menschen braucht, das nur durch persönliche Kontakte aufgebaut werden kann? Nein, das ist wahrscheinlich keine gute Idee und mit Sicherheit der denkbar schlechteste Zeitpunkt für einen Jobwechsel! Und dennoch – am 1. November 2020, inmitten der Corona-Pandemie, trat ich meine Stelle als pädagogische Fachkraft bei Mutabor bei den Flexiblen Hilfen in Overath an.

Seitdem habe ich ganze zwei Teamsitzungen und eine Supervision in „Präsenz“ erlebt – mit Maske, geöffneten Fenstern und Jacke. Alle anderen Teamtreffen fanden per Video statt – sicher vor Ansteckung, mit ruckeliger  Verbindung, mit Blick in Gesichter ohne Maske und … ohne Jacke. Meine Kolleginnen schwelgten dabei gelegentlich in Erinnerungen an „früher“ mit Teamfrühstück, gemeinsam Essen gehen, gemeinsamen Fortbildungen etc. Wie schön das klingt! Ich freue mich schon darauf! Meine Einarbeitung fand mit ein paar persönlichen Kontakten unter den allgegenwärtigen Schutzmaßnahmen, vielen Telefonaten und dem Angebot mich immer zu melden, wenn ich Hilfe brauche, statt. Das hätten wir uns beide anders gewünscht und dennoch fühlte ich mich mit keiner Frage alleine gelassen.

Die Kontakte mit den Familien, den Kindern und den Eltern haben häufig draußen, am Telefon oder per Videotelefonat stattgefunden. Eine große Herausforderung für alle Beteiligten sich auf diese Weise kennenzulernen und Vertrauen zueinander zu fassen. Manchmal habe ich mich gefragt, ob es überhaupt gelingen kann…. Doch dann fing ein Vater an von seiner schwersten Zeit im Leben zu erzählen, ein bis dahin verschlossenes Kind nahm beim Spazierengehen meine Hand, eine Mutter traute sich allmählich auf deutsch mit mir zu sprechen, ein Jugendlicher sagte mir, dass er sich auf die Donnerstage freue, wenn ich in die Familie komme. Beziehung kann also entstehen trotz Maske, Wind und Wetter, wackelnden Videobildern, Abstand halten und immer den Tee ablehnend, der zur Gastfreundschaft in manchen Familien eigentlich dazugehört. Es ist sicher mühsamer für alle und wir müssen bereit sein uns auf diese besondere Situation einzulassen. Ich habe mich darauf eingelassen und wurde mit einem tollen Team, entgegengebrachtem Vertrauen von Eltern und Kindern und der Aussicht auf ein leckeres Frühstück belohnt!

Was es sonst noch zu berichten gibt

Etwa die Hälfte aller PCs sind inzwischen auf das neue System umgerüstet worden. Im Juni, genauer gesagt in der dritten Juni-Woche, werde ich den Umzug der Mailadressen durchführen. Das ist eine ganz schöne Mammutaufgabe, weil jedes der etwa 190 Mailfächer einzeln angepackt und eingerichtet werden muss. Aber danach können wir so tolle Dinge machen wie Kalender miteinander teilen, Termine per Email vorschlagen und und und. Es wird toll werden!

Viele Grüße aus der Geschäftsstelle

Domna