Anregungen und Beschwerden

MUTABOR News April 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Pflegefamilien!

Wir haben nun 12 Monate des Lebens im und mit dem Lockdown hinter uns. In der Pandemie haben wir den Einsatz von Videokonferenzen sehr zu schätzen gelernt. Wie den meisten von Ihnen sicherlich bekannt ist, nutzen wir seit einiger Zeit die Software „BigBlueButton“. Uns überzeugt die einfache Handhabung, der störungsfreie Ablauf und die Tatsache, dass es sich um eine absolut Datenschutz-konforme Lösung handelt, da sich die Kommunikation auf unserem eigenen Server abspielt, der in der Bundesrepublik steht. Wer privat mit BigBlueButton kommunizieren möchte, kann dies gerne in der Zeit zwischen 18:00 und 8:00 tun, also außerhalb unserer üblichen Geschäftszeiten. Wir brauchen hierzu nur ein ausgefülltes Formular, welches bei domna.meo@mutabor-mensch.de per Mail bezogen werden kann.

Das Leben im Lockdown führt dazu, dass viele von uns mehr Zeit am PC oder Laptop verbringen, als zu „normalen Zeiten“. In den letzten Wochen gab es die Möglichkeit, am Cyber-Security-Awareness-Test der IHK Schwaben teilzunehmen. Einige von uns haben das gemacht. Vielen Dank dafür!

MUTABOR ist und bleibt eine Organisation, die ständig in Bewegung und in Entwicklung ist.
Wir arbeiten mit Menschen zusammen und da gibt es auch schon einmal Reibung. Reibung, Missverständnisse, Unzufriedenheit, Kommunikation die nicht perfekt läuft – wir unterscheiden uns da nicht von anderen Unternehmen.

Je weiter einer unserer Mitarbeiter*innen von der Basis entfernt ist (und damit meinen wir die Leitungsebene), desto schwieriger wird es, eine Unzufriedenheit „mitzubekommen“, die nicht klar geäußert wird. In der Geschäftsstelle bekommen wir einiges über die Gespräche mit, die man mal eben zwischen Tür und Angel führt. Eine Kollegin berichtet nebenbei darüber, dass ihr Handy immer ausgeht – da können wir nachfragen, ob das schon an die IT-Beauftragte weitergegeben wurde, damit diese Abhilfe schaffen kann. Manchmal bekommt die IT-Beauftragte das Gespräch mit und kommt einfach mit dazu. Das ist natürlich nur ein kleines Beispiel.

Einige von Ihnen nutzen unser Anregungs- und Beschwerdemanagement auf der Webseite und geben tolle Ideen ins Unternehmen.
Wie zum Beispiel die Mitarbeiterin aus dem Fachbereich Inklusion, die vorschlug, unsere Plattform zur Videokonferenz für die Arbeit mit dem Kind zu benutzen, das sie sonst in der Schule begleitet. Auch unsere Mitarbeitenden-Ausweise sind über diesen Weg entstanden. Beschwerden zeigen einen Missstand auf, vor allem, wenn konkret kommuniziert wird: Was war und ist meine Erwartung, was ist mein Wunsch.

Wir nehmen die Beschwerden sehr ernst und versuchen Verbesserung erlebbar zu machen und Fehler so zu betrachten, dass wir daraus Nutzen für uns alle ziehen können.

Rückmeldungen erhalten wir auch auf Bewertungsseiten im Internet. Seien es https://www.kununu.com/de/mutabor-menschentwicklung-ggmbh oder Google Bewertungen bei https://goo.gl/maps/mbtZZKpmT8RUfzvDA . Und es wird sicher noch Andere geben.

Grundsätzlich spricht nichts gegen eine solche öffentliche Bewertung – wenn sie den Tatsachen entspricht. Auch dadurch können wir lernen und uns verbessern. Manchen Bewertungen kann man deutlich anmerken, dass da jemand seinem Unmut Luft machen wollte, andere sind ein persönlicher Angriff auf Mitarbeitende. Wir reagieren besonnen. Es lässt sich aber nicht behaupten, dass wir nicht auch betroffen sind, wenn wir schlecht bewertet werden. Und wir haben natürlich auch mögliche Folgen negativer Bewertungen im Blick:
schaut ein*e potentielle*r Bewerber*in auf Kununu in die Details? Oder nur auf den aktuellen Status von 3,2 von 6 Punkten?

Unterm Strich möchten wir sagen: Wir freuen uns über die Nutzung des Anregungs- und Bewertungsmanagements.

Wir freuen uns über Beschwerden und konstruktive Kritik, denn sie helfen uns, uns zu verbessern! Man kann sie auch anonym auf unserer Webseite machen. Und auch, wenn es eine Hürde für Sie darstellt, dass die Geschäftsführung als Kümmerer agiert – merken Sie das an.
Wir sind auf der Suche nach einer anderen Lösung.

Bleiben Sie gesund und geben Sie uns Rückmeldungen – wir freuen uns darüber!

Und natürlich wünschen wir dir und Ihnen schöne Ostertage!

Es grüßen Sie/Euch herzlich

Jürgen Sellge & Matthias Holland

Aktuelle Fortbildungen im April

Leider finden auch im April durch die aktuelle Situation keine Fortbildungen statt.

Neue Kollegen*innen

Neu bei MUTABOR ist Tina Schul  im Fachbereich der Erziehunsstellen!

Herzlich Willkommen bei uns!

Geburtstage im April*

Was Kinder zu Corona sagen

Zusammengestellt von Alexandra Mekic, EST Kall

Nach über einem Jahr Pandemie mit einem ständigen Wechsel aus Lockdown und Lockerungen, sich andauernd ändernden Regeln und dauerhaft bestehenden Einschränkungen stellt sich immer drängender die Frage, wie Kinder und Jugendliche diese Zeit empfinden und verarbeiten. Es gibt mittlerweile zahlreiche Expertenmeinungen dazu, die Hinweise auf notwendig werdende Hilfsangebote in Form von Therapieplätzen, Förderangeboten und vielem mehr geben.

Wir möchten an dieser Stelle die Betroffenen selbst einmal zu Wort kommen lassen und haben O-Töne unserer Pflegekinder gesammelt, die zeigen, wie dieser mehr als befremdliche Zustand von Distanz, Masken und Rückzug gerade für die Kleinen schon zur neuen Normalität geworden ist. So äußerten sich 4jährige Zwillinge ihrer Pflegemutter gegenüber: “Nein Mama, nicht singen! Es ist cohoooona!”

Wie wird es werden, wenn die Pandemie irgendwann (hoffentlich bald) soweit unter Kontrolle ist, dass all das wieder geht: Ohne Maske spielen, Freunde treffen, singen, feiern, sich umarmen? Gerade die Jüngeren können sich an einen solchen Zustand teilweise gar nicht erinnern. Hier wird viel Unterstützung und auch neues Lernen notwendig werden. Für einige Kinder werden Kindergeburtstage mit vielen Freunden und Kerzen auspusten oder ein Weihnachten mit Liedern im großen Familienkreis unterm Tannenbaum eine Erfahrung sein, die sie so noch nicht bewusst erlebt haben. Begleiten wir die Kinder und Jugendlichen dabei, wieder in eine gesunde und fröhliche Normalität (zurück) zu finden, in der Hoffnung, dass das bald der Fall sein kann und darf!

Fahrtkosten von Mitarbeitenden – gesetzliche Änderungen ab Januar 2021

Erklärung aus der Personalabteilung

Aus aktuellem Anlass möchten wir das Thema: „Fahrtkosten“ aufgreifen. Es scheint Unsicherheiten aufgrund der gesetzlichen Änderungen ab Januar 2021 zu geben.

Fazit:

Da wir selbstverständlich konform zu den gesetzlichen Bestimmungen handeln, bleibt es bei den bisher festgelegten Regelungen: die entstandenen Reisekosten können anhand des bekannten Vordrucks für die Fahrtkostenerstattungen über den jeweiligen Vorgesetzten eingereicht werden. Es werden die Fahrtkosten als Reisekosten akzeptiert, welche die übliche Km-Strecke für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte überschreiten.

 

Was es sonst noch zu berichten gibt

Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick darin geben, was hier IT technisch so alles in den nächsten Wochen ansteht. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass wir beim Cyber-Security-Test wirklich gut abgeschnitten haben – unsere Kolleginnen und Kollegen sind auf Zack und fallen nicht so schnell auf Phishing- und Spammails herein. Das ist gerade in der heutigen, digitalen Zeit wirklich wichtig.

Der Server, auf dem die Kolleginnen und Kollegen mit Bildschirmarbeitsplatz zugreifen, ist umgezogen auf eine größere Maschine. Das ist für mich als IT Beauftrage ganz schön aufregend, weil ich im Fall der Fälle Feuerwehr spielen muss.  Glücklicherweise hat alles reibungslos geklappt, beim ersten Anlauf war das nicht so. Jetzt müssen alle PCs und Laptops umbenannt werden und bekommen als neue Software einen anderen Virenscanner und ein Supportprogramm aufgespielt. Da wir etwas unter 70 Geräte in Betrieb haben, dauert das eine ganze Weile. Wenn das alles läuft, nehmen wir den Umzug aller Emailfächer auf einen Exchange-Mailserver vor. Alles tolle Neuerungen, die den aktuellen digitalen Ansprüchen (die während der letzten Monate natürlich enorm gewachsen sind) nicht nur genügen soll, sondern uns für die nächsten 2 Jahre zukunftssicher aufstellen sollen.

Ich gebe zu, ich freue mich darauf – auch wenn es ersteinmal eine Menge Arbeit macht.

Viele Grüße aus der Geschäftsstelle

Domna